Symbiosis ist ein Kunstprojekt, das sich mit dem weltweiten Problem der Kleinwaffen auseinandersetzt. Das Thema Small Arms definiert sich den einzelnen Gruppen der (Zivil-)gesellschaften unterschiedlich - wird verdrängt oder fetischisiert - selten wirklich in letzter Konsequenz analysiert.


Das Symbiosisprojekt setzt an dieser Überlegung an und möchte den öffentlichen und privaten Diskurs im Kontext der Small Arms Problematik anregen. 

Es besteht aus 150 Exponaten, die auf den ersten Blick den Charakter eines Multiples haben. Bei näherer Betrachtung erweist sich dieser Eindruck jedoch als bewusste Irritation. 

Aus der Distanz visualisiert der serielle Charakter der Objekte die industrielle Dimension der Waffenproduktion, näher dran erschliesst sich jedoch ein ganz anderes Bild: Mit kleinen Unterschieden, z.b. Individualisierungen durch den Benutzer erzählt jedes Exponat, hinter einer weissen unschuldigen Camouflage, eine eigene „Geschichte“, deren Handlungsfäden in verschiedenen Kriegen, zuletzt im Bürgerkrieg in Burundi und der Benutzung als Tötungswerkzeug, zusammenlaufen.


Die Ausstellung zeigt deshalb im Idealfall die komplette Installation aus 150 Exponaten. 

Je nach Ausstellungsort und dem Museumskonzept kann aber auch eine geringere Anzahl zu einer kleineren Installation zusammengefasst werden.


Nach Beendigung der Ausstellungsreihe  können die Aktionsrelikte zu einem Mindestpreis von 2.500.- Euro erworben werden. Der dabei erzielte Erlös fließt direkt in Projekte in Burundi, die um Opfer und Leidtragende des Bürgerkriegs kümmert. Dieser Aspekt der Aktion ist essentieller Bestandteil des Gesamtkonzepts. 


Auf Erfahrungen des Konzeptkunstprojekts „Räumt die Mine“ basierend, bei der Objekte für insgesamt über 250.000.- Euro verkauft werden konnten, liegt der zu erwartende Gesamtwert des Symbiosisinstallation bei insgesamt knapp 400.000.- Euro.

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