Die Arbeit von Caritas international in Burundi


Seit 1993 die Spannungen zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen Hutu und Tutsi zum Bürgerkrieg führten, unterstützt Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, das „Maison Shalom“. Die Lehrerin Marguerite Barankitse hat es mit 25 überlebenden Kindern eines Massakers gegründet. In diesem Haus fanden Kinder Zuflucht, deren Eltern im Krieg umgekommen waren. Nach dem Krieg nahm sie dort ehemalige Kindersoldaten auf.


Mittlerweile ist das „Maison Shalom“ eine eigenständige Hilfsorganisation, in dem über

20 000 Jugendliche, und zwar beider Ethnien, in den vergangenen Jahren eine Bleibe fanden und eine Ausbildung absolvierten: In der Mechanikerwerkstatt, im Friseursalon, in der Bäckerei oder im Restaurant.


Um den fragilen Frieden, in dem nach wie vor unter den Folgen des Bürgerkriegs leidenden Land, zu stabilisieren, unterstützt die Caritas außerdem Projekte, die auf der Grundlage einer gemeinwesenorientierten Sozialarbeit das friedliche Zusammenleben fördern. Im Norden Burundis ist das die Versorgung von 40 Schulen mit einem warmen Mittagessen – in Kombination mit einem Training in gewaltfreier Kommunikation. In den Armenvierteln der Hauptstadt Bujumbura sind es verschiedene einkommensschaffende Maßnahmen, die vor allem Aidspatienten die Chance geben sollen, eine selbständige Existenz aufzubauen. 


Für 2500 Euro können 10 Familien in Kleinviehhaltung, Gemüseanbau oder im Friseurhandwerk geschult und anschließend mit dem dafür benötigten Werkzeug oder Kleinvieh ausgerüstet werden. Über 60 Familien werden für diesen Betrag in der Aufzucht von Heilpflanzen unterrichtet und mit Setzlingen versorgt. Diese Pflanzen leisten einen wichtigen Beitrag zur Malariaprävention, und sind damit gerade für Aidspatienten überlebenswichtig.   

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